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Steve Walsh · 2005 · Frontiers · 10 Tracks

Shadowman (2005)

Melodic-Rock-Album von 2005 für das italienische Label Frontiers, 2007 mit zwei Bonustracks neu aufgelegt, auf denen David Ragsdale Geige spielt. Acht Titel mit Joel Kosche (Collective Soul) an Gitarre und Bass und Joe Franco am Schlagzeug. Keine Charts. Das zugänglichste Soloalbum, zwischen Glossolalia und Power.

Aufnahme: Studio und Produzent im Wikipedia-Artikel nicht angegeben; Veröffentlichung 28. Juni 2005

Entstehung: Melodic Rock für Frontiers

Shadowman erschien am 28. Juni 2005, in Europa beim italienischen Label Frontiers, das sich auf Melodic Rock spezialisiert hat, in den USA bei Muse-Wrapped Records, in Japan bei Avalon. Fünf Jahre nach Glossolalia und drei Jahre nach dem Live-Album Device – Voice – Drum war es Walshs drittes Soloalbum. Die Band ist klein: Joel Kosche, Gitarrist von Collective Soul, spielt Gitarren und Bass, Joe Franco, ehemals bei Twisted Sister und Good Rats, Schlagzeug und elektronische Percussion. Michael Romeo von Symphony X steuert Orchester-Samples bei, David Ragsdale spielt Geige auf „After“ und dem Bonustrack „Dark Day“, Matt Still Percussion auf „Pages of Old“.

Die Songs: acht Titel, zwei Bonustracks

Das Originalalbum hat acht Stücke und knapp 49 Minuten: „Rise“, den Titeltrack, „Davey and the Stone That Rolled Away“, „Keep On Knockin“, „Pages of Old“, „Hell Is Full of Heroes“, das fast zehnminütige „After“ und „The River“. Die Neuauflage von 2007 ergänzt „Faule dr Roane“ und „Dark Day“, zwei Stücke mit Ragsdales Geige, die dem Album einen Kansas-Anstrich geben. Die Autoren sind im Wikipedia-Artikel nicht aufgeführt. Musikalisch liegt Shadowman zwischen dem harten Prog von Glossolalia und dem AOR von Power: kompakte Songs mit großen Refrains, dazu mit „After“ ein langes Stück für die Prog-Hörer.

Walshs Rolle

Gesang und Keyboards, wie auf allen Soloalben. Shadowman entstand in der Zeit, in der Walsh mit Kansas nur noch tourte und kein neues Studiomaterial mehr aufnahm; das Album ist deshalb das einzige Zeugnis seiner Schreibarbeit zwischen 2000 und 2017. Die Stimme klingt hier kontrollierter als auf Glossolalia, der Melodic-Rock-Rahmen von Frontiers gibt den Stücken Radioformat. Wer Walsh in der Mitte seiner Karriere hören will, zwischen Kansas-Tour und Abschied, findet hier die Aufnahme. Mehr unter Solo und Streets.

Rezeption und Charts

Keine Chartplatzierung, keine Zertifizierung. Das Album erreichte die Melodic-Rock-Szene, die Frontiers bedient, nicht den Mainstream.

Editionen

Original-CD 2005 bei Frontiers (Europa), Muse-Wrapped (USA), Avalon (Japan) und Irond (Russland). 2007 folgte laut Wikipedia die Neuauflage mit zwei Bonustracks, bei Discogs ist zusätzlich eine US-Ausgabe von 2008 bei ProgRock Records gelistet. Wer die Bonustracks mit Ragsdale will, muss auf die Titelanzahl achten: zehn statt acht. Eine Vinylausgabe gibt es nicht.

Warum das Album für Fans zählt

Shadowman ist das zugänglichste Soloalbum von Walsh und mit der Neuauflage das einzige, auf dem David Ragsdale außerhalb von Kansas mit ihm spielt. Für Fans der zweiten Kansas-Phase ist es die logische Ergänzung, für Prog-Hörer bleibt Glossolalia die erste Wahl. Zwölf Jahre später folgte das bislang letzte Soloalbum Black Butterfly.

Tracklist von Shadowman

Nr. Titel Länge
1 Rise 5:15
2 Shadowman 6:44
3 Davey and the Stone That Rolled Away 5:54
4 Keep On Knockin 5:53
5 Pages of Old 4:54
6 Hell Is Full of Heroes 6:03
7 After 9:58
8 The River 4:13
9 Faule dr Roane (Bonus 2007) 8:12
10 Dark Day (Bonus 2007) 5:36

Besetzung

  • Steve Walsh: Keyboards, Gesang
  • Joel Kosche: Gitarren, Bass
  • Joe Franco: Schlagzeug, elektronische Percussion
  • Michael Romeo: Orchester-Samples
  • David Ragsdale: Violine auf „After“ und „Dark Day“
  • Matt Still: Percussion auf „Pages of Old“

Charts und Auszeichnungen

  • US Billboard 200: keine Platzierung
  • Deutschland: keine Platzierung
  • Auszeichnungen: keine

Walshs Anteil an Shadowman

Gesang und Keyboards. Shadowman ist das einzige Zeugnis von Walshs Schreibarbeit zwischen Glossolalia (2000) und Black Butterfly (2017), entstanden in den Jahren, in denen Kansas nur noch tourte.

Häufige Fragen zu Shadowman

Welche Bonustracks hat die Neuauflage von Shadowman?

„Faule dr Roane“ und „Dark Day“, beide mit David Ragsdale an der Geige. Die Neuauflage erschien laut Wikipedia 2007.

Wer spielt auf Shadowman Gitarre?

Joel Kosche von Collective Soul, der auch den Bass übernimmt. Michael Romeo von Symphony X liefert Orchester-Samples.

Gibt es Shadowman auf Vinyl?

Nein, das Album erschien nur auf CD und digital.

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