Inoffizielles Fan-Portal · Diskografie, Geschichte und Sammler-Tipps rund um die Stimme von Kansas
Werkschau · 1974–2017 · 22 Alben

Diskografie

Steve Walsh ist auf 22 Alben als Sänger und Keyboarder zu hören: 12 Kansas-Studioalben, 4 Live-Alben, 4 Soloalben und 2 Alben seiner Band Streets. Hier findest du jedes davon mit Jahr, Label, Anzahl der Tracks und Direktlink zur Albumseite.

Welche Phasen umfasst das Werk?

Die Diskografie teilt sich in vier Abschnitte. Die Originalära von 1974 bis 1980 reicht vom Debüt Kansas über den Durchbruch mit Leftoverture und Point of Know Return bis zu Audio-Visions. Walsh teilt sich in dieser Zeit den Gesang mit Geiger Robby Steinhardt, spielt Orgel und Klavier und schreibt ab Masque eigene Songs. Sein erstes Soloalbum Schemer-Dreamer entsteht noch während dieser Phase.

Nach seinem Ausstieg 1981 folgt die Streets-Zeit von 1983 bis 1985 mit zwei AOR-Alben für Atlantic. 1986 beginnt die zweite Kansas-Phase: Power mit Steve Morse an der Gitarre, das Konzeptalbum In the Spirit of Things, die Neunziger-Alben Freaks of Nature und Always Never the Same und zum Abschluss Somewhere to Elsewhere, das letzte Studioalbum mit Walsh. Parallel erscheinen drei Live-Mitschnitte, vom Clubkonzert Live at the Whisky bis zur Orchester-Show There's Know Place Like Home.

Die Solo-Alben laufen quer dazu: Glossolalia (2000), Shadowman (2005) und drei Jahre nach dem Kansas-Abschied 2014 das bisher letzte Album Black Butterfly (2017). Wer nur ein Album hören will, startet mit Leftoverture. Eine begründete Reihenfolge findest du unter Die besten Kansas-Alben, die Solo- und Streets-Platten sind unter Solo und Streets zusammengefasst.

Kansas (Studio)

12 Alben

Zwölf Studioalben in zwei Phasen: 1974 bis 1980 die Originalbesetzung mit Kerry Livgren und Robby Steinhardt, ab 1986 die zweite Ära mit Steve Morse, später mit Livgren zurück am Schreibtisch.

1974 · Kirshner

Kansas

Das Debüt von 1974 stellt den Doppel-Gesang von Steve Walsh und Geiger Robby Steinhardt vor und legt den Grundstein für den symphonischen Hardrock der Band.

Tracks: 8 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1975 · Kirshner

Song for America

Das zweite Album von 1975 mit dem zehnminütigen Titelstück zeigt Kansas auf dem Weg zum ausgereiften Progressive Rock.

Tracks: 6 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1975 · Kirshner

Masque

Noch 1975 erschienen, kompakter und härter als der Vorgänger. Walshs Orgel und Stimme prägen Stücke wie „Icarus (Borne on Wings of Steel)“.

Tracks: 8 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1976 · Kirshner

Leftoverture

Der kommerzielle Durchbruch von 1976. Mit „Carry On Wayward Son“ (geschrieben von Kerry Livgren, gesungen von Steve Walsh) landete die Band ihren ersten großen Hit. Bis heute das meistempfohlene Einsteiger-Album.

Tracks: 8 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1977 · Kirshner

Point of Know Return

Das Album von 1977 enthält die Akustik-Ballade „Dust in the Wind“ und den von Walsh, Steinhardt und Ehart geschriebenen Titeltrack. Kommerziell der Höhepunkt der Originalära.

Tracks: 10 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1979 · Kirshner

Monolith

Erstmals von der Band selbst produziert (1979). Etwas geradliniger, mit „People of the South Wind“ als Single.

Tracks: 8 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1980 · Kirshner

Audio-Visions

Das letzte Album der Originalbesetzung mit Walsh aus der ersten Phase (1980). Kurz darauf verließ er die Band, weil er Livgrens religiöse Ausrichtung der Texte nicht mittragen wollte.

Tracks: 10 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
1986 · MCA

Power

Das Comeback von 1986: Walsh kehrt zurück, neu dabei sind Gitarrist Steve Morse und Bassist Billy Greer. Mit der Radio-Hymne „All I Wanted“.

Tracks: 10 · Gesang: Steve Walsh
1988 · MCA

In the Spirit of Things

Konzeptalbum von 1988 über die untergegangene Stadt Neosho Falls. Bei Fans ein unterschätzter Geheimtipp der späten Walsh-Ära.

Tracks: 12 · Gesang: Steve Walsh
1995 · Intersound

Freaks of Nature

Das Album von 1995, aufgenommen in Trinidad, ist das Kansas-Album mit dem größten Walsh-Anteil: acht der neun Songs stammen von ihm, die Geige kehrt mit David Ragsdale zurück.

Tracks: 9 · Gesang: Steve Walsh
1998 · River North

Always Never the Same

Das Orchesteralbum von 1998: Kansas spielt seine Klassiker mit dem London Symphony Orchestra neu ein, dazu drei neue Songs von Steve Walsh und ein Beatles-Cover.

Tracks: 13 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
2000 · Magna Carta

Somewhere to Elsewhere

Das letzte Studioalbum mit Walsh (2000). Kerry Livgren schrieb sämtliche Stücke, fast die komplette klassische Besetzung kam zusammen.

Tracks: 11 · Gesang: Steve Walsh und Robby Steinhardt
Hinweis zur Vollständigkeit: Aufgeführt sind die Alben mit Steve Walsh, einschließlich der Neunziger-Alben „Freaks of Nature“ (1995) und „Always Never the Same“ (1998) sowie der Live-Alben „Two for the Show“ (1978), „Live at the Whisky“ (1992), „Device – Voice – Drum“ (2002) und „There's Know Place Like Home“ (2009). Die Kansas-Alben „Vinyl Confessions“ (1982) und „Drastic Measures“ (1983) entstanden mit Sänger John Elefante, „The Prelude Implicit“ (2016) und spätere Werke mit Ronnie Platt, daher stehen sie hier nicht. Amazon-Links sind Affiliate-Links.