Inoffizielles Fan-Portal · Diskografie, Geschichte und Sammler-Tipps rund um die Stimme von Kansas
Die Band · seit 1973

Steve Walsh & Kansas

Mit Kansas wurde Steve Walsh zur Legende. Hier findest du die Bandgeschichte und alle Studioalben, auf denen er singt.

Eine amerikanische Prog-Rock-Institution

Kansas formierte sich Anfang der 1970er in Topeka, Kansas, und verband symphonischen Progressive Rock mit bodenständigem US-Hardrock. Das Besondere: eine Violine (Robby Steinhardt) als zweite Leadstimme neben Steve Walsh und ein Sound, der zwischen langen, komplexen Stücken und eingängigen Hits pendelte.

Walshs Rolle

Steve Walsh sang die großen Refrains und spielte zugleich Hammond-Orgel, Klavier und Synthesizer. Seine athletische Bühnenpräsenz machte ihn zu einer der auffälligsten Figuren des Genres. Auf vier der bekanntesten Songs ist seine Stimme zu hören, darunter „Carry On Wayward Son“ und „Dust in the Wind“.

Zwei Phasen

Walsh prägte Kansas in zwei Abschnitten: von 1973 bis zu seinem Ausstieg 1981 und nach seiner Rückkehr von 1986 bis 2014. Dazwischen sang John Elefante, danach übernahm Ronnie Platt. Wie sich die Ären unterscheiden, liest du im Artikel Wer ist der Sänger von Kansas?. Alle Besetzungen von 1973 bis heute mit Profilen von Robby Steinhardt, Kerry Livgren, John Elefante und Ronnie Platt findest du in der Übersicht Kansas-Mitglieder.

Werkschau

Kansas-Studioalben mit Steve Walsh

1974 · Kirshner

Kansas

Das Debüt von 1974 stellt den Doppel-Gesang von Steve Walsh und Geiger Robby Steinhardt vor und legt den Grundstein für den symphonischen Hardrock der Band.

1975 · Kirshner

Song for America

Das zweite Album von 1975 mit dem zehnminütigen Titelstück zeigt Kansas auf dem Weg zum ausgereiften Progressive Rock.

1975 · Kirshner

Masque

Noch 1975 erschienen, kompakter und härter als der Vorgänger. Walshs Orgel und Stimme prägen Stücke wie „Icarus (Borne on Wings of Steel)“.

1976 · Kirshner

Leftoverture

Der kommerzielle Durchbruch von 1976. Mit „Carry On Wayward Son“ (geschrieben von Kerry Livgren, gesungen von Steve Walsh) landete die Band ihren ersten großen Hit. Bis heute das meistempfohlene Einsteiger-Album.

1977 · Kirshner

Point of Know Return

Das Album von 1977 enthält die Akustik-Ballade „Dust in the Wind“ und den von Walsh, Steinhardt und Ehart geschriebenen Titeltrack. Kommerziell der Höhepunkt der Originalära.

1979 · Kirshner

Monolith

Erstmals von der Band selbst produziert (1979). Etwas geradliniger, mit „People of the South Wind“ als Single.

1980 · Kirshner

Audio-Visions

Das letzte Album der Originalbesetzung mit Walsh aus der ersten Phase (1980). Kurz darauf verließ er die Band, weil er Livgrens religiöse Ausrichtung der Texte nicht mittragen wollte.

1986 · MCA

Power

Das Comeback von 1986: Walsh kehrt zurück, neu dabei sind Gitarrist Steve Morse und Bassist Billy Greer. Mit der Radio-Hymne „All I Wanted“.

1988 · MCA

In the Spirit of Things

Konzeptalbum von 1988 über die untergegangene Stadt Neosho Falls. Bei Fans ein unterschätzter Geheimtipp der späten Walsh-Ära.

1995 · Intersound

Freaks of Nature

Das Album von 1995, aufgenommen in Trinidad, ist das Kansas-Album mit dem größten Walsh-Anteil: acht der neun Songs stammen von ihm, die Geige kehrt mit David Ragsdale zurück.

1998 · River North

Always Never the Same

Das Orchesteralbum von 1998: Kansas spielt seine Klassiker mit dem London Symphony Orchestra neu ein, dazu drei neue Songs von Steve Walsh und ein Beatles-Cover.

2000 · Magna Carta

Somewhere to Elsewhere

Das letzte Studioalbum mit Walsh (2000). Kerry Livgren schrieb sämtliche Stücke, fast die komplette klassische Besetzung kam zusammen.

Sammler-Tipp

Die wichtigsten Alben auf CD & Vinyl

Bestenliste →

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