Black Butterfly (2017)
Walshs bisher jüngstes Soloalbum (2017) mit Gitarrist und Produzent Tommy Denander, drei Jahre nach seinem Kansas-Abschied. Zwölf Titel im AOR-Format, mit Jerome Mazza als Gastsänger und Steve Overland im Backing-Chor. Keine Charts. Der bisherige Schlusspunkt einer Diskografie, die 1974 begann.
Aufnahme: Produzent Tommy Denander, Executive Producer Khalil Turk, Mix und Mastering Brian J. Anthony; Veröffentlichung 10. November 2017 (Angaben laut Discogs)
Entstehung: das Album nach dem Abschied
Black Butterfly erschien am 10. November 2017 bei Escape Music, drei Jahre nachdem Steve Walsh Kansas verlassen hatte. Es ist kein Soloalbum im klassischen Sinn, sondern eine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Gitarristen und Produzenten Tommy Denander, der in der Melodic-Rock-Szene als Session-Gitarrist und Produzent bekannt ist. Denander spielt sämtliche Gitarren und Keyboards und produzierte, Brian J. Anthony spielte Bass, schrieb die Streicherarrangements und übernahm Mix und Mastering, Peter Yttergren trommelte. Als Gastsänger ist Jerome Mazza auf drei Titeln zu hören, darunter „Now Until Forever“ und „Mercy on Me“, Steve Overland von FM singt Backing Vocals. Executive Producer war Khalil Turk von Escape Music.
Die Songs: zwölf Titel im AOR-Format
Zwölf Stücke, von „Born in Fire“ über „The Piper“, „Grace and Nature“, „Dear Kolinda“ und „Winds of War“ bis zu „Warsaw“, „Hell or High Water“, „Mercy on Me“ und dem Schlussstück „Billy Carborne Is Dead“. Discogs ordnet das Album unter Hard Rock und AOR ein, und das ist die Richtung: melodischer Rock mit Denanders Gitarren, Keyboardflächen und Streichern, näher an Power als an Glossolalia. Auf drei Titeln, darunter „Now Until Forever“ und „Mercy on Me“, teilt sich Walsh die Leadstimme mit Jerome Mazza, was dem Album eine zweite Farbe gibt.
Walshs Rolle
Lead- und Backing-Gesang sowie Klavier. Black Butterfly ist das erste Album, auf dem Walsh nach seinem Ausstieg bei Kansas zu hören ist, und es zeigt seine Stimme mit 66 Jahren: tiefer und mit weniger Höhe als in den Siebzigern, aber im AOR-Kontext von Denander tragfähig. Für Fans, die sich nach dem Abschied 2014 fragten, ob er weiter singen würde, war das Album die Antwort. Warum er die Band verließ, steht im Artikel Warum Walsh 2014 aufhörte, die Solo-Jahre im Überblick unter Solo und Streets.
Rezeption und Charts
Keine Chartplatzierung, keine Zertifizierung. Escape Music ist ein kleines britisches Label für Melodic Rock, das Album erreichte die Szene, nicht den Mainstream. Ein Wikipedia-Artikel existiert nicht, die Angaben auf dieser Seite stammen aus dem Wikipedia-Artikel über Walsh und aus der Discogs-Datenbank.
Editionen
CD 2017 bei Escape Music (ESM 311), gepresst bei Sony DADC. Eine Vinylausgabe oder eine Neuauflage gibt es nicht, das Album ist als CD über den Labelvertrieb und digital erhältlich.
Warum das Album für Fans zählt
Black Butterfly ist Walshs bislang letztes Album und damit der Schlusspunkt einer Diskografie, die 1974 mit dem Kansas-Debüt begann. Wer die Stimme ein letztes Mal auf neuem Material hören will, findet sie hier. Für den Einstieg in Walshs Soloarbeit empfehlen wir Glossolalia für Prog-Hörer und Shadowman für Melodic-Rock-Fans, Black Butterfly als Ergänzung.
Tracklist von Black Butterfly
| Nr. | Titel | Lead-Gesang |
|---|---|---|
| 1 | Born in Fire | |
| 2 | The Piper | |
| 3 | Grace and Nature | |
| 4 | Dear Kolinda | |
| 5 | Winds of War | |
| 6 | Tanglewood Tree | |
| 7 | Now Until Forever | Walsh, Mazza |
| 8 | Warsaw | |
| 9 | Nothing But Nothing | |
| 10 | Hell or High Water | |
| 11 | Mercy on Me | Walsh, Mazza |
| 12 | Billy Carborne Is Dead |
Besetzung
- Steve Walsh: Lead- und Backing-Gesang, Piano
- Tommy Denander: Gitarren, Keyboards, Produktion
- Brian J. Anthony: Bass, Streicherarrangements, Mix, Mastering
- Peter Yttergren: Schlagzeug, Percussion
- Jerome Mazza: Lead-Gesang auf drei Titeln
- Steve Overland: Backing-Gesang
Charts und Auszeichnungen
- US Billboard 200: keine Platzierung
- Deutschland: keine Platzierung
- Auszeichnungen: keine
Walshs Anteil an Black Butterfly
Lead- und Backing-Gesang sowie Klavier. Black Butterfly zeigt Walshs Stimme mit 66 Jahren, tiefer als in den Siebzigern, im AOR-Rahmen von Tommy Denander. Es ist sein erstes Album nach dem Ausstieg bei Kansas.
Häufige Fragen zu Black Butterfly
Wer hat Black Butterfly produziert?
Tommy Denander, der schwedische Gitarrist, der auch alle Gitarren und Keyboards eingespielt hat. Executive Producer war Khalil Turk von Escape Music.
Singt Steve Walsh alle Songs auf Black Butterfly?
Er singt die Leadstimme, auf drei Titeln, darunter „Now Until Forever“ und „Mercy on Me“, teilt er sie sich mit Jerome Mazza.
Ist Black Butterfly das letzte Album von Steve Walsh?
Bislang ja. Es erschien 2017, drei Jahre nach seinem Ausstieg bei Kansas, ein Nachfolger ist nicht angekündigt.
Weiterlesen
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